Für jeden Forschungszulage-Antrag benötigt die Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) eine vollständige Dokumentation. Diese Checkliste zeigt Ihnen, welche Unterlagen konkret eingereicht werden müssen und worauf die BSFZ beim Review achtet.
Zentrale Unterlagen für den BSFZ-Antrag
1. Projektbeschreibung (Kern-Dokument)
- Ausgangssituation und Stand der Technik
- Zielsetzung und Projektumfang
- Arbeitspakete mit Meilensteinen
- Abgrenzung zur routinemäßigen Weiterentwicklung
- Erwartete Ergebnisse und Unsicherheiten
2. Frascati-Begründung
Explizite Argumentation zu allen 5 Frascati-Kriterien: neuartig, kreativ, unsicher, systematisch, übertragbar. Die BSFZ prüft hier besonders kritisch.
3. Personelle Ressourcen
- Liste der FuE-Mitarbeiter mit Qualifikation
- Arbeitszeit-Nachweise (Stundenzettel oder Zeiterfassung)
- Eigenleistungen der Gesellschafter-Geschäftsführer
4. Kosten-Aufstellung
- Förderfähige Personalkosten pro Mitarbeiter × Projektanteil
- Auftragsforschung (Verträge + Rechnungen, 70 % anrechenbar)
- Bemessungsgrundlage pro Wirtschaftsjahr (max. 12 Mio. €)
Häufigste Fehler beim BSFZ-Antrag
- Unklare Abgrenzung zum Stand der Technik — oft Grund für Rückfragen
- Fehlende Dokumentation der Unsicherheit — muss proaktiv belegt werden
- Zu vage Arbeitspakete — Meilensteine und Messbarkeit fehlen
- Keine klare Trennung FuE vs. Produktion/Vertrieb
- Unvollständige Stunden-Nachweise der FuE-Mitarbeiter
Der BSFZ-Prozess im Überblick
- Antrag einreichen: via BSFZ-Online-Portal
- Vollständigkeitsprüfung: ca. 1–2 Wochen, ggf. Nachreichungen
- Inhaltliche Prüfung: Frascati-Kriterien, 4–12 Wochen
- Bescheinigung: bestätigt FuE-Charakter (oder lehnt ab)
- Weitergabe ans Finanzamt: dort Zulage als Steuergutschrift verrechnet
Wir übernehmen die BSFZ-Antragstellung komplett
Von der Frascati-Argumentation bis zur Bescheinigung — rein erfolgsbasiert, mit > 95 % Bewilligungsquote.
